180 Euro für 100 ml Tom Ford Oud Wood. 350 Euro für Louis Vuitton Imagination. Wer in den letzten Jahren beim Parfumkauf nicht selten ungläubig auf das Preisschild geschaut hat, ist nicht alleine: Die Preise für Luxusparfums haben sich von der Realität spürbar entkoppelt – und das, obwohl die eigentlichen Rohstoffe oft nur einen Bruchteil dessen ausmachen, was wir am Ende bezahlen.[1]

Kein Wunder, dass Duftzwillinge – Parfums, die teure Klassiker zum Bruchteil des Preises interpretieren – seit Jahren rasant Marktanteile gewinnen. Allein in Deutschland ist der Markt für Eau-de-Parfum-Alternativen laut Statista zwischen 2021 und 2024 um schätzungsweise 47 % gewachsen.[2]

Doch die Erfahrungsberichte in Foren wie Parfumo oder Reddit sind gemischt. Während die einen schwärmen, beschweren sich andere über wässrige Kopien, die nach kaum zwei Stunden verflogen sind. Wir wollten es genau wissen: Welche Anbieter halten wirklich, was sie versprechen?